Before & After editing

19. Januar 2015 • Photography

Da ich so ziemlich fast täglich bei Instagram gefragt werde, wie ich meine Bilder bearbeite, wollte ich euch einmal ein paar kleine Tipps geben. Die wohl häufigste Frage ist: 'Wie bekommst du deine Bilder so hell?' Dazu muss man sich ein bisschen mit einer Spiegelreflexkamera auskennen. Wenn man ne den Bildschirm der Kamera vor sich hat, kann man ganz viele versch. Zahlen erkennen und auch Buchstaben. Wichtig ist für uns einmal die Verschlusszeit, die Blende und der ISO Wert.

Gut ist, wenn der ISO Wert eigentlich immer klein und am Besten gleich bleibt. Je höher die Zahl, desto höher ist die Chance, dass ihr ein rauschiges/körniges Bild bekommt und um das wegzubearbeiten, braucht ihr bestimmt ewig. Deshalb belasse ich den ISO Wert immer bei 200 oder manchmal auch 400. Dann stehen nur noch Belichtungszeit und die Blende offen. Da ich ein Objektiv besitze, welches eine kleine Blende hat (1,4f und 2,8f), drehe ich die dann auch immer ganz runter. Also, wenn ich mein 1,4f Objektiv oben habe, nehme ich auch 1,4f. Durch die kleine Blende bekommt ihr nämlich ebenso diesen schönen unscharfen Hintergrund, wonach ich auch oft gefragt werde. Wenn ihr also bei der Blende auf das Kleinste geht, müsst ihr nur noch ein bisschen mit der Verschlusszeit herumspielen. Wenn es draußen schön hell ist und die Sonne scheint, schätze ich, ihr benötigt eine relativ kurze Verschlusszeit wie z.B 1/1000 oder noch mehr. Wenn ich in meinem Zimmer Fotos mache, verwende ich oft dann Zeiten zw. 1/8 - 1/60. Das kommt immer auf das Licht draußen an. Wenn man dann aber so eine kurze Verschlusszeit wie 1/8 hat, ist es nahezu unmöglich mit freier Hand ein schönes, scharfes Bild zu bekommen. Darum benutze ich bei mir zuhause immer ein Stativ, damit ich diese Verwackelungen vermeide, wobei ich das trotzdem nicht immer schaffe. Da braucht man teilweise schon ein wenig Geduld und Zeit.

Sobald ich dann ein paar Fotos geschossen habe, bearbeite ich die dann oft gleich auf meinem Macbook. Da ich letztes Jahr die Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht habe, musste ich mir einen Adobe Account zulegen, damit ich die Programme wie Photoshop, Illustrator, inDesign usw. besitze. Bei der Creative Cloud zahlt ihr dann monatlich 19,90 (für Studenten soweit ich weiß) und könnt alle Programme verwenden. Das Gute an Photoshop ist, dass ihr dabei auch gleichzeitig Camera Raw habt. Damit könnt ihr, bevor ihr in Photoshop hineinkommt, eurer Bild noch total verändern, ohne dabei die Qualität des Bildes zu beeinflussen. Ihr könnt es viel heller machen, kühler, wärmer, wie auch immer ihr es schön findet. Ich mache meine Bilder dann öfters noch ein bisschen heller, erhöhe den Kontrast und spiel mich ein wenig mit den Farben. Wichtig dabei ist aber, dass ihr bei der Kamera einstellt, dass sie in RAW fotografiert. In Photoshop selbst, bearbeite ich das Bild dann teilweise nur mit einem Weichzeichner, Scharfzeichner, Abwedler (macht heller) und Nachbelichter (macht dunkler). Wenn ich Bilder auf meinen Blog lade, kopier ich dann noch zusätzlich mein Wasserzeichen rein und speicher es schlussendlich ab.

Wenn man sich ein bisschen damit auseinandersetzt, lernt man da nach und nach dazu. Wenn ich daran denke, wie meine Fotos in 2011 oder so ausgesehen haben, bekomm ich nen Schock haha. Es gibt übrigens auch wahnsinnig viele Tutorials im Internet, die man sich ansehen kann. Da haben mir auch schon einige davon geholfen :) Also wie gesagt, nach und nach kommt man da rein. Schlechter kanns ja nicht werden ^^ Ich hab euch unten noch zwei Beispielbilder, die ich heute in der Arbeit gemacht habe, angehängt. Vielleicht erkennt ihr ja ein paar Unterschiede :P Aber ihr seht, was man aus einem Bild noch alles herausholen kann. Ich werde die bearbeiteten Bilder auch mal allein in den nächsten Posts einmal posten, weil sie da ja schon recht klein sind :) Vielleicht werde ich in Zukunft öfters mal ein paar Photoshop Tutorials machen.

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6 Comments

  • Reply Julie 19. Januar 2015 at 16:14

    Wooow, loved your post so much ❤️

    http://cuteiinstgram.blogspot.com

    • Cathy Anita
      Reply Cathy Anita 19. Januar 2015 at 16:30

      thank you :D <3

  • Reply Lotte 19. Januar 2015 at 17:37

    It’s so amazing to see what you can do with editing! Great post :)

    • Cathy Anita
      Reply Cathy Anita 20. Januar 2015 at 11:16

      Thanks for your lovely comment :)

  • Reply Anna Sofie 20. Januar 2015 at 1:04

    Sehr interessanter Post und gute Tipps:).
    <3

    • Cathy Anita
      Reply Cathy Anita 20. Januar 2015 at 11:16

      Dankeschön :) Hoffe es hilft manchen weiter :)

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